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COVID-19 Sonderfreistellung für Schwangere in Berufen mit Körperkontakt

COVID-19 Sonderfreistellung für Schwangere in Berufen mit Körperkontakt

Caroline Forster

Eine Ergänzung im Mutterschutzgesetz erfolgt aufgrund der COVID-19 Bekämpfung: Schwangere, die bei der Arbeit physischen Kontakt mit anderen Personen haben, müssen ab Beginn der 14. SSW bei voller Entgeltfortzahlung freigestellt werden.

Als Voraussetzung gilt, dass weder die Änderung der Arbeitsbedingungen noch eine Zuweisung eines anderen Arbeitsplatzes ohne Körperkontakt (zB Homeoffice) sind aus objektiven Gründen möglich ist. Dies muss beim Antrag schriftlich bestätigt werden. Als Beispiele für diese Arbeit mit physischem Kontakt werden Friseurinnen, Kosmetikerinnen, Physiotherapeutinnen und Elementarpädagoginnen angeführt.

Die Geltungsdauer der Sonderfreistellung wurde nun mit 01. Januar bis 31. März 2021 festgelegt. 

Für die Rückerstattung haben Dienstgeber Anspruch auf Ersatz des tatsächlich geleisteten Entgelts, bis zur monatlichen Höchstbeitragsgrundlage nach dem ASVG, der für diesen Zeitraum abzuführenden Steuern und Abgaben sowie der zu entrichtenden Sozialversicherungs- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge und der sonstigen Beiträge durch den Krankenversicherungsträger.
 
Beantragung
Frist für die Antragstellung: spätestens sechs Wochen nach Ende der Freistellung beim Krankenversicherungsträger. 
Antrag: Wird mittels Formular bei der zuständigen ÖGK Stelle erledigt. Beizulegen sind eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Schwangerschaft und den voraussichtlichen Zeitpunkt der Entbindung sowie ein Monatslohnzettel bzw. Auszug aus der Lohnverrechnung für den Erstattungszeitraum.


Quelle: WKO, ÖGK