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Airbnb meldet Vermieterdaten an die Finanz

Airbnb meldet Vermieterdaten an die Finanz

Herbert Huber

Die Umsatzdaten des US-Wohnungsvermittlers Airbnb liegen der österreichischen Finanzverwaltung erstmalig per Ende Jänner 2021 vor. Darin enthalten sind die Daten für das Kalenderjahr 2020. Diese beinhalten die an die Vermieter ausbezahlten Beträge (inkl. Reinigungsgebühren) sowie die Anzahl der gebuchten Nächte bzw. Entdeckungen lt. Nutzerkonten. 

Airbnb reagiert auf die Verpflichtung durch das Digitalpaket des BMF. Dieses kann damit die korrekte Versteuerung durch Vermieter und Veranstalter prüfen. Im Anlassfall wird zusätzlich zur Nachversteuerung eine Strafe erteilt.
Die Empfehlung für Vermieter und Veranstalter lautet, die Datengrundlage und Versteuerung der diesbezüglichen Einnahmen rechtzeitig zu prüfen.

Hintergrundinfo: Das Digitalpaket beinhaltet zusätzlich zur Verpflichtung der Online-Vermietungsplattformen auch eine Digitalsteuer in Form einer erhöhten Werbeabgabe von 5 %. Davon sind hauptsächlich große internationale Konzerne betroffen – Unternehmen, die weltweit mehr als EUR 750 Mio. und in Österreich mehr als EUR 25 Mio. umsetzen. 


Quelle: APA, Linde Verlag